Fehlerbehebung VSS 12293: Beim Aufrufen einer Routine auf einem Volumeschattenkopieanbieter
Zum VSS Fehler 12293, der so oder ähnlich in der Ereignisansicht protokolliert wird, wurde folgende Strategie zur Fehlerbehebung zusammengefasst:
Volumeschattenkopie-Dienstfehler: Beim Aufrufen einer Routine auf einem Volumeschattenkopieanbieter "{74600e39-7dc5-4567-a03b-f091d6c7b092}" ist ein Fehler aufgetreten. Routinedetails PreFinalCommitSnapshots({78815005-3b8b-4d5c-a1ad-6ae354633851}, 3) [hr = 0x800705b4, Dieser Vorgang wurde wegen Zeitüberschreitung zurückgegeben.
].
Vorgang:
Asynchroner Vorgang wird ausgeführt
Kontext:
Aktueller Status: DoSnapshotSet
Versuchen Sie zur Behebung folgende Schritte:
- auf dem Hostlaufwerk wo die VHDs für diese VM gespeichert sind sollte ausreichend freier Speicherplatz zur Verfügung stehen, mind. 50 GB
- innerhalb der VM sollten ebenfalls die Festplatten mind. 10-20 GB freien Speicherplatz haben
- frei verfügbarer RAM in der VM sollte die 1 GB nicht unterschreiten
- für Hosts älter als Windows Server 2016: über das Aktion Menü auf dem Host, wenn Sie mit der VM verbunden sind, die Integrations Services Disk anbinden und aktualisieren. Wenn in der VM der Installer meldet, dass die Version veraltet ist, sollte sie installiert werden. Danach ist noch ein Reboot fällig
- auf Host Festplatten, sowie innerhalb der VM, sollte man alle VSS Shadows löschen, das Limit auf „unbound“ setzen, und Zeitpläne für die automatische VSS Shadow Erstellung löschen, wie hier beschrieben: //backupchain.com/Cannot-Find-anymore-diff-area-candidates-for-volume-Volume-shadow-copy-service-error-troubleshooting.html
- wenn dann die Sicherung immer noch den selben Fehler meldet, und die VHDs nicht auf SSD gespeichert sind, sollte man innerhalb der VM ein Defrag starten, dann erneut Defrag mit /x. Weil der Fehler ausdrücklich ein Timeout Fehler ist, sollte man versuchen, die I-O Last des Servers reduzieren. Der Timeout selbst ist in VSS nicht konfigurierbar.
- Danach sollte man andere Strategien probieren, um die I-O Last des Servers reduzieren, z.B. die Sicherung nicht überlappend mit anderen Sicherungen ausführen, oder zu einer anderen Zeit. Innerhalb der VM finden Sie im Windows Task Scheduler Tasks die zu bestimmten Uhrzeiten gestartet werden. Die Sicherung sollte am besten nicht gleichzeitig mit anderen Aufgaben starten.
- Wenn nichts anderes hilft, und Windows Updates auf Host und innerhalb der VM aktuell sind, und die Hyper-V Integration Services aktualisiert wurden, kann man das Backup Signal für die VM abschalten. Im Hyper-V Manager auf Integration Services, und die Auswahl für „Backup“ entfernen, siehe //backupchain.com/i/hyper-v-backup-error-could-not-initiate-a-checkpoint-operation-element-not-found-0x80070490
Wenn das Backup Signal entfernt wird, bekommt die VM keine Mitteilung, dass eine Live Sicherung erfolgt und kann sich daher nicht darauf vorbereiten. Die Konsequenz ist, dass die Sicherung trotzdem konsistent ist aber ohne dass die VSS kompatiblen Dienste ihre Daten auf eine Sicherung vorbereitet haben. Beim Neustarten einer wiederhergestellten VM werden die VSS Dienste ein Rollback aller ausstehenden Transaktionen ausführen, was für SQL Server, Exchange Server etc kein Problem ist und dem Prozess beim Neustart nach einem Stromverlust gleicht. D.h. es besteht in der Regel kein Potential für Datenverlust und die Sicherung kann langfristig ohne Backupsignal weiterlaufen. - Es gibt auch einen Bug in Hyper-V siehe //backupchain.com/i/hyper-v-backup-error-could-not-initiate-a-checkpoint-operation-element-not-found-0x80070490, der einen ähnlichen Sicherungsfehler verursacht. Nach einem Sicherungszyklus ohne Backupsignal, kann man versuchen, das Signal wieder einzuschalten, was dann in der Regel wieder funktioniert
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